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Bestand freilegen
Der Rückbau schafft Klarheit über Konstruktion, Schäden, Anschlüsse und vorhandene Materialien. Erst danach wird entschieden, welche Bauteile erhalten, ergänzt oder ersetzt werden.
Innenräume im Bestand
Raumkonzepte, Materialien und handwerkliche Umsetzung für Bestandsimmobilien.
Innenraumgestaltung Hannover: ARTVALON entwickelt Räume aus dem, was bereits vorhanden ist. Dabei werden Proportionen, Materialien, Licht und Nutzung zu einem klaren Gesamtkonzept verbunden.
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Innenräume im Bestand
Gute Innenräume beginnen nicht mit einem vorgegebenen Stil, sondern mit einem genauen Blick auf das Gebäude und seine vorhandenen Qualitäten.
Bestehende Raumfolgen, Proportionen, Materialien und Details geben Hinweise darauf, wie ein Haus sinnvoll weiterentwickelt werden kann. Deshalb bleibt wertvolle Substanz sichtbar, während neue Anforderungen selbstverständlich in den Bestand integriert werden.
Gestaltung, Funktion und handwerkliche Machbarkeit werden dabei nicht voneinander getrennt. Dadurch entstehen Räume mit einer eigenen Atmosphäre – ruhig, langlebig und präzise auf ihre spätere Nutzung abgestimmt.
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Vorgehensweise und Konzept
Bei Projekten der Innenraumgestaltung in Hannover und der Region beginnen wir mit einem klaren Blick auf die vorhandene Bausubstanz.
Zunächst werden Innenverkleidungen, nicht erhaltenswerte Einbauten und überholte Konstruktionen zurückgebaut. Durch diese Entkernung wird sichtbar, wie das Gebäude tatsächlich aufgebaut ist, welche Bauteile erhalten bleiben können und wo eine neue Konstruktion notwendig wird.
Anschließend entwickeln wir einen Wand- und Materialaufbau, der bauphysikalische Anforderungen, Raumklima, handwerkliche Ausführung und spätere Nutzung gemeinsam berücksichtigt.
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Der Rückbau schafft Klarheit über Konstruktion, Schäden, Anschlüsse und vorhandene Materialien. Erst danach wird entschieden, welche Bauteile erhalten, ergänzt oder ersetzt werden.
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Wo eine Innendämmung bauphysikalisch geeignet ist, arbeiten wir bevorzugt mit Holzfaserdämmstoffen. Dadurch lässt sich der Wärmeschutz verbessern, während ein diffusionsoffener Wandaufbau unterstützt wird.
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Neue Leichtbauwände entstehen beispielsweise aus Stahlprofilen, Holzfaserdämmung, OSB-Platten, Holzweichfaser als Putzträger sowie Lehm-Unterputz und Lehm-Oberputz.
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Wir wählen Materialien nicht nach kurzfristigen Trends, sondern danach, wie sie altern, repariert und später möglichst sauber voneinander getrennt werden können.
Materialwahl
Was heute gut für den Raum ist,
sollte morgen nicht zum
Problem werden.
Natürliche und mineralische Baustoffe beeinflussen nicht nur die Atmosphäre eines Raumes. Lehm und Holzfaser können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Außerdem bleiben Oberflächen reparierbar und Konstruktionen nachvollziehbar.
Diese Materialwahl kann zugleich wirtschaftliche Vorteile bieten. Robuste Aufbauten lassen sich instand halten, während einzelne Schichten bei Bedarf gezielt erneuert werden können. Gut trennbare Materialien erleichtern darüber hinaus einen späteren Rückbau und die Entsorgung.
Entscheidend ist jedoch immer das konkrete Gebäude. Deshalb wird jeder Aufbau passend zum Bestand, zur Feuchtebelastung, zur Nutzung und zu den technischen Anforderungen geplant.
Beispielhafter Wandaufbau
Erst das Zusammenspiel aus Konstruktion, Dämmung, stabiler Beplankung und mineralischen Oberflächen schafft einen langlebigen Wandaufbau mit angenehmem Raumklima.
Tragkonstruktion
Sie sorgen für einen präzisen, formstabilen Aufbau und ermöglichen zugleich die saubere Integration von Leitungen und Installationen.
Dämmebene
Sie verbessert den Wärme- und Schallschutz. Gleichzeitig kann sie Feuchtigkeit aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben.
Beplankung
Sie verleihen der Wand Stabilität und ermöglichen dadurch die sichere Befestigung von Einbauten, Regalen und Möbeln.
Putzträger
Sie bildet eine gleichmäßige Grundlage für das Putzsystem und verbindet den konstruktiven Aufbau mit der späteren Lehmoberfläche.
Grundlage
Er gleicht die Fläche aus, reguliert Feuchtigkeit und schafft eine belastbare Grundlage für die spätere Oberputzschicht.
Oberfläche
Er schafft eine natürliche Haptik und eine ruhige Raumwirkung. Zudem unterstützt die Oberfläche ein ausgeglichenes Innenraumklima.
Der dargestellte Wandaufbau ist beispielhaft. Konstruktion, Innendämmung und Feuchteschutz werden immer auf das konkrete Gebäude und seine bauphysikalischen Anforderungen abgestimmt.
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Was einen guten Innenraum ausmacht
Material, Licht, Nutzung und Detail bestimmen gemeinsam, wie ein Innenraum wahrgenommen wird. Deshalb wird jede Entscheidung im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude getroffen.
Raumhöhen, Öffnungen, Übergänge und Sichtbeziehungen werden geprüft, bevor neue Elemente ergänzt werden.
Tageslicht, künstliches Licht und gezielte Blickbeziehungen geben Räumen Orientierung, Tiefe und Atmosphäre.
Natürliche, mineralische und langlebige Materialien schaffen Ruhe. Gleichzeitig entwickeln sie mit der Zeit eine eigene Patina.
Wege, Abläufe, Stauraum und Möblierung werden so organisiert, dass Gestaltung den Alltag spürbar verbessert.
Anschlüsse, Fugen, Kanten und Übergänge werden präzise entwickelt. Denn sie entscheiden über die Qualität des Gesamteindrucks.
Individuelle Einbauten verbinden Architektur, Nutzung und Möblierung zu einer selbstverständlichen Einheit.
Räume, die nicht überformen,
sondern das Vorhandene
präziser sichtbar machen.
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Materialität
Bei der Innenraumgestaltung Hannover muss nicht jedes gute Material neu sein. Entscheidend ist vielmehr, dass es zum Raum, zum Gebäude und zu seiner Nutzung passt.
Design-Lehmputz, Kalk, Naturstein, geölte Eichendielen und regionale Hölzer schaffen Oberflächen, die sinnlich erfahrbar bleiben. Historische Ziegel, vorhandene Balken oder aufgearbeitete Bauteile können ebenfalls Teil der neuen Materialwelt werden.
Entscheidend ist daher nicht die Anzahl der Materialien, sondern ihre Abstimmung. Farbe, Struktur, Haptik, Alterungsverhalten und handwerkliche Verarbeitung werden gemeinsam betrachtet.
Weiterführende Fachinformationen bietet der Dachverband Lehm .
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Leistungen der Innenraumgestaltung
ARTVALON verbindet konzeptionelle Planung mit Materialkenntnis, Projektkoordination und handwerklicher Umsetzung. Dabei richtet sich der genaue Leistungsumfang nach Gebäude, Aufgabe und Projektphase.
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Projektbeispiel Innenausbau
Sichtbares Ziegelmauerwerk, geöltes Holz und dunkle Einbauten verbinden historische Substanz mit einer ruhigen, zeitgemäßen Atmosphäre.
Die Gestaltung folgt dem Bestand, ohne ihn zu überformen. Vorhandene Bauteile bleiben dadurch ablesbar, während neue Materialien eine klare und zurückhaltende Grundlage für die heutige Nutzung schaffen.
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Der Weg zum Innenraum
Ein nachvollziehbarer Prozess schafft Sicherheit bei gestalterischen, technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen.
Zunächst werden Gebäude, Räume, Nutzung, Materialien und bestehende Qualitäten vor Ort erfasst.
Anschließend werden Erhaltenswertes, notwendige Veränderungen und mögliche Verbesserungen gemeinsam definiert.
Raumwirkung, Funktionen, Wege, Möblierung, Licht und Blickachsen werden danach zu einem Gesamtkonzept verbunden.
Oberflächen, Farben, Einbauten und handwerkliche Anschlüsse werden bemustert und anschließend präzisiert.
Leistungen, Abläufe und beteiligte Gewerke werden aufeinander abgestimmt und während der Umsetzung verlässlich begleitet.
Abschließend werden Details und Ausführung kontrolliert, damit Konzept und gebautes Ergebnis übereinstimmen.
Ihr Projekt
Für Ihre Innenraumgestaltung in Hannover und der Region klären wir gemeinsam, was erhalten bleiben soll, was sich verändern muss und wie daraus ein klarer, dauerhaft überzeugender Raum entsteht.
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